Unterdruck-Wundtherapie (NPWT) jetzt auch für die Arztpraxis

Kaneka Medical Europe N.V. – führend in der Medizintechnologie

Als ein bedeutender Hersteller und Anbieter von Medizinprodukten und Systemen zur extrakorporalen Blutbehandlung, insbesondere der therapeutischen Apherese, sowie interventioneller Katheter, als auch Echtzeit-Hydratationstherapie erweitern wir kontinuierlich unseren Geschäftsbereich. Seit über 20 Jahren sind erstklassige Produkte und ein hochqualifizierter Service unser Augenmerk. Der exklusive Vertrieb der Unterdruck-Wundtherapiesysteme in Kooperation mit den Firmen Egeria und Carilex startete im Jahre 2019. Als Firma Kaneka Medical Europe N.V. leisten wir seitdem einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der modernen Wundversorgung.

 

Die Vorteile der Unterdruck-Wundtherapie in der ambulanten Praxis

Bei der Unterdruck-Wundtherapie, auch bekannt unter Negative Pressure Wound Therapy (NPWT) oder Vakuumversiegelungstherapie (VVS), wird in die Wunde ein offenporiger Polyurethan-Schaumstoff eingelegt und luftdicht mit einer klebenden Folie verschlossen. Durch einen Schlauch ist die Wunde mit dem Therapiesystem verbunden und überschüssiges sowie infiziertes Exsudat wird sicher in einen Kanister geleitet. Durch den auf der Wunde direkt entstehenden Unterdruck bzw. Sog wird die Durchblutung und so auch die Granulation gefördert. (2) Die wichtigsten Effekte der Therapie sind die Induktion der Granulationsgewebeneubildung. (2) Es sind Druckeinstellungen zwischen -30 und -200 mmHg möglich, der kontinuierlich oder intermittierend je nach Bedarf und Anforderung der Wunde eingestellt wird. Die luftdicht abgedeckte Wunde bleibt in ihrem ideal feuchten Milieu und die Wundruhe kann aufgrund der seltener stattfindenden Verbandswechsel eingehalten werden. Die luftdicht abgedeckte Wunde entwickelt keinen Geruch*. Der Heilungsprozess chronischer Wunden ist im Vergleich zur konventionellen Wundversorgung verkürzt. (1) 

 

Drei Fakten zur Unterdruck-Wundtherapie:
  • Weniger Verbandswechsel reduzieren das Kontaminationsrisiko [1] 
  • Die Unterdruck-Wundtherapie kann einen schnelleren Heilungsprozess begünstigen [2] 
  • Der Heilungsprozess chronischer Wunden ist im Vergleich zur konventionellen Wundversorgung verkürzt [1]

 

Für welche Diagnosen ist die Unterdruck-Wundtherapie geeignet? ** 
  • Akute Wunden, postoperativ, posttraumatisch 
  • Chronische Wunden
  • Subakute und klaffende Wunden 
  • Dekubitus 
  • Diabetisches Fußsyndrom

 

Wann ist die Unterdruck-Wundtherapie kontraindiziert? ** 
  • Freiliegende Organe 
  • Unbehandelte Osteomyelitis
  • Freiliegende Arterien, Venen oder Nerven 
  • Vaskularen Anastomosen 
  • Nekrotisches Gewebe
  • Bösartige Tumoren in der Wunde (außer bei palliativen Patienten zur Erhöhung der Lebensqualität) 
  • Unabgeklärte Fisteln

* Die mit einer semipermeablen Folie abgedeckte Wunde entwickelt keinen Geruch. ** Gebrauchsanweisung Unterdruck-Wundtherapie Carilex® VT•One

 

Grafische Darstellung der Unterdruck-Wundbehandlung

Unterdruck-Wundtherapie: Die Schaumstoffeinlage (Schwamm) wird in die Wunde eingebracht und mit einem klaren, dampfdurchlässigen Kunststoff-Folienverband abgedeckt. Kontinuierlicher Unterdruck (Sog), der durch die Schlauchleitung angelegt wird, bewirkt, dass Flüssigkeit aus der Wunde herausfließt (Pfeile).

 

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Referenzen:

Anwendende Fachärztinnen oder Fachärzte müssen alle Warnhinweise und Gegenanzeigen berücksichtigen. (EWMA Document: Negative Pressure Wound Therapy; Supplement EWMA Document 2017)

  1. Dowsett C., Hampton J., Myers D., Styche T. Use of PICO to improve clinical and economic outcomes in hard-to-heal wounds. Wounds International. 2017;8,p53–58.
  2. Hampton J. Providing cost-effective treatment of hard-to heal wounds in the community through use of NPWT. Br J Community Nurs2015;20:S14–S20.

Verweise: Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19.12.2019 komplett.

** Gebrauchsanweisung UnterdruckWundtherapie Carilex® VT•One